Terms-Karussell
nur Test!

Terms der Technischen Kommunikation

  • max 30 von 574 Begriffen
  • zufällige Auswahl
  • zum Durchblättern


unfertig
Stand: 18.01.2025
Quellen: tekom terms und D. Juhl

-1 - (von 30)

Betriebs­anweisung

systematische Zusammenfassung der wichtigsten Betriebssicherheitsaspekte, weist ausschließlich auf Gefahren hin und zeigt Schutzmaßnahmen auf.

-1 - (von 30)

Begriff

Wissenseinheit, die durch eine einmalige Kombination von Merkmalen gebildet wird.

-2 - (von 30)

Zielgruppenanalyse

Analyse relevanter Merkmale der erwarteten Zielgruppe, vor allem in Bezug auf:

  • Vorwissen
  • Ausbildung
  • Erfahrung

Dabei gibt es unterschiedliche Verfahren zur Erhebung

  • Fragebogen oder Interview
  • #Zielgruppeneinschätzung

-3 - (von 30)

Funktionsbeschreibung

Bei Software nach Juhl:

Erklärung einer Softwarefunktion als Ganzes und in Teilen, um den Nutzer per Verständnis handlungsfähig zu machen.

Dabei werden der Zweck der Gesamtfunktion erklärt und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt und illustriert.

-4 - (von 30)

Diagramm

Ein Diagramm ist eine grafische Darstellung von Daten, Sachverhalten oder Informationen. Je nach der Zielsetzung des Diagramms werden höchst unterschiedliche Typen eingesetzt. Die Bandbreite von bildhaften Elementen bis rein abstrakten Gebilden ist dabei sehr groß.

Beispiele:

  • zeitlicher Verlauf (z.B. von Messwerten)
  • funktionaler Zusammenhang (z.B. Druck-Fluß-Diagramm)

-5 - (von 30)

Zugänglichkeit

Zugänglichkeit bezeichnet die Eigenschaft eines Produkts, Systems oder Dokuments, für alle Benutzer, einschließlich solcher mit Einschränkungen (z. B. Behinderungen), leicht verständlich und benutzbar zu sein.

In der Dokumentation bedeutet dies, dass Informationen in einer benutzerfreundlichen Weise bereitgestellt werden, etwa durch barrierefreie Designs (z. B. mit Screenreadern kompatibel) oder durch eine klare und einfache Sprache, die eine breite Zielgruppe anspricht.

Zugänglichkeit ist ein wichtiger Aspekt der Usability und der inklusiven Gestaltung.

-6 - (von 30)

Style Guide

Eine Reihe von Standards für das Schreiben und Formatieren von Dokumenten, die eine einheitliche Sprache, einen einheitlichen Ton und eine einheitliche Darstellung gewährleisten.

-7 - (von 30)

Stücklisten getriebene Dokumentation

Stücklisten getriebene Dokumentation ist eine Form der technischen Dokumentation, bei der die Erstellung und Strukturierung der Dokumente basierend auf einer Stückliste erfolgt.

Eine Stückliste ist eine detaillierte Aufstellung aller Bauteile, Komponenten und Materialien, die zur Herstellung eines Produkts erforderlich sind.

In der stücklistengetriebenen Dokumentation werden diese Komponenten systematisch dokumentiert und mit den entsprechenden Informationen, wie zum Beispiel Montageanleitungen, Wartungsplänen oder Sicherheitsvorschriften, verknüpft.

-8 - (von 30)

Content Strategy

Planung, Entwicklung und Verwaltung von Inhalten, um sicherzustellen, dass sie mit den Geschäftszielen und den Bedürfnissen der Benutzer übereinstimmen.

-9 - (von 30)

Nutzer

Person, die mit dem Produkt interagiert.

Nutzer können Personen mit unterschiedlichen Aufgaben oder Zielen sein:

  • Personen, die das Produkt benutzen
  • Personen, die das Produkt bedienen
  • Personen, die das Produkt installieren
  • betreiben
  • instandsetzen
  • instandhalten
  • entsorgen.

-10 - (von 30)

Sachschaden

Schaden der an anderen Sachen entsteht (außerhalb des Produkts).

Abgegrenzt von Vermögensschaden und Personenschaden.

-11 - (von 30)

Gebrauchsanleitung

Information, die dem Benutzer eines Produkts hilft, das Produkt sicher und bestimmungsgemäß zu verwenden.

Übliche Bezeichnung der Nutzungsinformation für Konsumgüter

-12 - (von 30)

smarte Information

XXX

-13 - (von 30)

Storyboard

Storyboard ist eine zeichnerische Version eines Drehbuchs oder eine visuelle Darstellung einer Idee. Der Stil der Zeichnungen kann dabei stark variieren.

-14 - (von 30)

Organisationsverantwortung

Die Organisationsverantwortung liegt allein bei dem Organ des Unternehmens (Geschaftsleitung, Vorstand, Inhaber, Geschäftsführer), das zur rechtlichen Vertretung des Unternehmens berechtigt und verpflichtet ist.

Dieses Organ haftet zivil- und strafrechtlich für Mangel/Fehler, wenn die Organisation nach dem Stand der Technik und den rechtlichen Forderungen Fehler, Lücken und Unzulänglichkeiten aufweist, durch die die erforderliche Sicherheit der Produkte oder Fertigungsverfahren nicht angemessen erfüllt werden.

Für die Technische Dokumentation hat die Organisationsverantwortung überragende Bedeutung, da sie die gesamte unternehmensindividuelle Organisation umfasst, einschließlich:

  • Ausstattung aller Bereiche mit Geräten
  • angemessen qualifiziertes Personal
  • angemessene finanziellen Mitteln
  • rechtzeitigen Zugang zu relevanten, auszuwertenden Informationen
  • Teilnahme an Schadenanalysen und internen Besprechungen (z.B. Konstniktionsauslegungen, Kundenanleitungen)
  • sachgerechte Personalauswahl, -ausstattung und -weiterbildung

-15 - (von 30)

Markup-Sprache

Maschinenlesbare Sprache für die Gliederung und Formatierung von Texten und anderen Daten.

Auch: formale Sprache zur Annotation von Dokumenten, welche u. a. die typographische Textgestaltung und linguistische Informationen kodiert.

Beispiele: HTML, SGML, XML, LaTeX

-16 - (von 30)

Redaktionssystem

System mit einer speziell für die Bedürfnisse der Technischen Redaktion entwickelten Bedienoberfläche, in der vorwiegend Texte erstellt und bearbeitet werden können.

-17 - (von 30)

svg Dateiformat

Bilddateiformat, in dem die Objekte als XML gespeichert werden. Objekte können Schriften, Grafiken aber auch Pixelbilder sein.

  • Funktioniert in allen Browsern zuverlässig.
  • Texte im Bild sind für den Übersetzer zugänglich, so dass Texte im Bild übersetzt werden können.

-18 - (von 30)

Produkt­spezifikation

Umfassende Beschreibung eines Produkts mit all seinen Eigenschaften und Anforderungen, die sich daraus ergeben.

-19 - (von 30)

inerne / externe Dokumentation

Unterscheidung ob die Dokumentation für interne oder externe Zwecke erstellt wurde.

Interne Dokumentation:

  • Produkt
  • Planung / Entwicklung
  • Fertigung / Qualität
  • Produktbeobachtung
  • Entsorgung

Externe Dokumentation

  • Marketing / Vertrieb
  • Nutzung
  • Instandhaltung
  • Entsorgung

-20 - (von 30)

Neuronale Maschinelle Übersetzung

Datengesteuertes maschinelles Übersetzungsverfahren, bei dem mit Hilfe von künstlichen neuronalen Netzen und maschinellem Lernen auf Basis von umfangreichen Sammlungen bereits übersetzter Texte ein Übersetzungsalgorithmus trainiert und so kontinuierlich verbessert wird.

-21 - (von 30)

Sprechakt

Ein Sprechakt ist eine sprachliche Äußerung, insofern sie einen bestimmten Typ einer sprachlichen Handlung repräsentiert.

Beispiele sind: jemanden um etwas bitten, jemandem etwas verzeihen oder jemandem (etwas an)drohen.

Für einen Sprechakt sind unterschiedliche Aspekte relevant. In starker Vereinfachung sind mindestens die folgenden beiden Ebenen zu unterscheiden:

  • Der Sprecher bildet einen Satz nach den Regeln des Sprachsystems.
  • Er äußert diesen Satz in einer Sprechsituation ... und verbindet damit einen Zweck...

-22 - (von 30)

Informationstyp

Kategorisierung von Informationen, bezogen auf Inhalt und Zweck. z.B.

  • Einleitung
  • Sicherheitshinweise
  • Technische Daten

Die Einordnung der Information in einen Informationstyp hilft vor allem eine geeignete Informationsstruktur zu finden und zu optimieren.

-23 - (von 30)

WYSIWYG

What You See Is What You Get

Prinzip, bei dem der Bearbeiter, das Dokument so sieht, wie es später gedruckt wird.

Der Begriff stammt aus ca. 1980, in der Computer eher unformatierten Text anzeigten.

-24 - (von 30)

Reparaturanleitung

Anleitung, die den Anwender dazu befähigt, ein Gerät oder

eine Maschine so instandzusetzen, dass das Gerät oder die Maschine die bestimmungsgemäße Verwendung erfüllt.

Zielgruppe sind meistens Fachleute, die entsprechende Vorkenntnisse und Erfahrung haben und über entsprechendes Werkzeug verfügen.

-25 - (von 30)

Erste-Schritte-Guide

Spezielle Anleitung mit dem Ziel, den Nutzer schnell zu einem Erfolgserlebnis zu führen.

Sie umfasst meistens die notwendigen Vorbereitungen (z.B. Installation) und die erste einfache Anwendung des Produkts.

-26 - (von 30)

Regelbasiertes Schreiben

Von der tekom e.V. entwickelte Leitlinien zum Schreiben einfacher Texte in der TD.

  • nützliche Sprachwerkzeuge
  • 26 Textregeln
  • 40 Satzregeln
  • 31 Wortregeln

Die Regeln können auch als Grundlage einer Prüfsoftware dienen.

-27 - (von 30)

Produktsicherheitslabel

Sicherheitsinformation, die direkt am Produkt angebracht ist, z.B. als Schild oder Aufkleber.

Informiert über

  • potentielle Gefahren
  • Sicherheitsvorkehrungen
  • geforderte Handlungen, um die Gefährdung zu vermeiden

Kann aus Bild und/oder Text bestehen

-28 - (von 30)

Benutzer­schnittstelle

Gesamtheit der Bedienelemente, deren Anordnung und Gestaltung, inklusive der zugrunde liegenden Ordnung (mentales Modell) und der Navigation.

-29 - (von 30)

Inspektion

Prüfung auf Konformität der maßgeblichen Merkmale eines Objekts durch Messung, Beobachtung oder Prüfung.

-30 - (von 30)